CDU Gemeindeverband Nottuln

Ein Kreisverkehr ist möglich

Umgehungsstraße Nottuln

Der Landesbetrieb Straßen NRW hatte an den beiden Anfangspunkten der Umgehungsstraße Ampelkreuzungen geplant. Die Gemeinde regte stattdessen Kreisverkehre an. Die Prüfung dieser Anregung ging in einem Fall positiv aus.

Die Chancen dafür, dass an der Kreuzung der Bundesstraße 525 (Daruper Straße) mit der Landstraße 577 (Draum), in deren Bereich zukünftig auch die Umgehungsstraße abzweigen wird, ein Kreisverkehr anstelle einer Ampelkreuzung gebaut wird, sind gewachsen. Auf Anregung der Gemeinde hat der Landesbetrieb Straßen NRW, Niederlassung Münsterland, den Knotenpunkt daraufhin überprüft und festgestellt, dass die Leistungsfähigkeit eines Kreisverkehrs ausreichen würde, die Verkehrsströme zu verarbeiten. Das teilte Josef Brinkhaus, Pressesprecher des Landesbetriebs, jetzt auf Anfrage unserer Zeitung mit. 

Über die verkehrstechnische Leistungsfähigkeit hinaus sei auch die lärmtechnische Seite überprüft worden, erklärt Brinkhaus. Mit dem Ergebnis, dass die Lärmbelastung an dieser Stelle bei einem Kreisverkehr genauso hoch wäre wie bei einer Ampelanlage. Auch gebe es keinen Mehrbedarf an Fläche, um einen Kreisverkehr zu errichten. „Wir bewegen uns bei dieser Variante vollständig in den planfestgestellten Grenzen“, betont Brinkhaus.

Die Kreuzung der Bundesstraße 525 mit der Landstraße 577 und der neu anzulegenden Umgehungsstraße könnte statt als Ampelkreuzung auch als Kreisverkehr ausgestaltet werden. Die Gemeindeverwaltung befragt zurzeit die betroffenen Anlieger zu ihrer Meinung. FDie Kreuzung der Bundesstraße 525 mit der Landstraße 577 und der neu anzulegenden Umgehungsstraße könnte statt als Ampelkreuzung auch als Kreisverkehr ausgestaltet werden. Die Gemeindeverwaltung befragt zurzeit die betroffenen Anlieger zu ihrer Meinung. F
Zurzeit ist die Gemeindeverwaltung am Zuge. Sie kontaktiert die betroffenen Anlieger und fragt, ob diese mit einer Kreisverkehr-Lösung einverstanden wären. „Wir sind fast fertig, urlaubsbedingt haben wir aber noch nicht mit allen Betroffenen sprechen können“, geht Bürgermeister Peter Amadeus Schneider davon aus, dass dieser Schritt bald getan sein wird.

Sollte einem Kreisverkehr von Seiten der Anlieger nicht widersprochen werden, wird der Landesbetrieb der Planfeststellungsbehörde (der Bezirksregierung) den Wunsch vorlegen. Wenn auch aus Münster Grünes Licht käme, könnte das Projekt in die Gesamtmaßnahme aufgenommen und abgearbeitet werden. 

Keinen Erfolg hatte die Anregung der Gemeinde, auch am südlichen Startpunkt der Umgehung einen Kreisverkehr planen und bauen zu lassen. Der Landesbetrieb sei beiden Alternativen – Kreuzung oder Kreisverkehr – gegenüber grundsätzlich offen gewesen, sagt Brinkhaus. „Unsere Berechnungen haben aber ergeben, dass ein Kreisverkehr an dieser Stelle nicht leistungsfähig genug ist.“