200 000 Euro für Trauerhalle
CDU und UBG argumentierten, dass dadurch keinesfalls die Gemeinde als Bauherr auftrete, sondern dass es vielmehr darum gehe, die aus einem Neubau resultierende Gebührensituation erträglich zu gestalten.
Bürgermeister Schneider betonte, dass die Einplanung des Geldes im Haushalt nicht automatisch auch die Auszahlung bedeute.
Die jetzige Situation auf dem Appelhülsener Friedhof ist nach Meinung vieler Bürger nicht mehr akzeptabel. Eine neue Trauerhalle soll her. Hartmut Rulle (CDU) hingegen erinnerte an die Einwohnerversammlung. Die habe gezeigt: „Die Appelhülsener möchten das Projekt realisieren.“ Daher: „Wenn wir die Reihenfolge nicht ändern, wird das Projekt möglicherweise scheitern.“
Mit 10-Ja-Stimmen (CDU, UBG, Bürgermeister) bei einer Enthaltung (Michael Blümer) und vier Nein-Stimmen (SPD, Grüne, FDP) wurde der Baukostenzuschuss in den Gemeindehaushalt eingestellt.