CDU Gemeindeverband Nottuln

Theo Hülsmeyer seit 50 Jahren Mitglied

Nottuln - Vorsitzender Georg Schulze-Bisping hieß am Donnerstagabend gut 20 Anwesende zur Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbands Nottuln willkommen. Als Gäste begrüßte er unter anderem auch Mitglieder der Baumberger Nachbarschaft sowie Kreisschatzmeisterin Elke Müller aus Nordkirchen, die für den Kreisvorsitz kandidiert.
Der Vorstand des CDU-Ortsverbands Nottuln, zusammen mit Werner Jostmeier MdL, der stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden Margareta Große-Wiesmann sowie Elke Müller (Mitte), die für den Kreisvorsitz kandidiert. (Foto: Marita Strothe) Der Vorstand des CDU-Ortsverbands Nottuln, zusammen mit Werner Jostmeier MdL, der stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden Margareta Große-Wiesmann sowie Elke Müller (Mitte), die für den Kreisvorsitz kandidiert. (Foto: Marita Strothe)
Entschuldigt hatte sich Theo Hülsmeyer, der in Abwesenheit für seine 50-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde geehrt wurde. Auch zwei 40-Jahr-Jubilare hatten nicht kommen können. Dafür konnten die Anwesenden Georg Schulze-Bisping persönlich gratulieren, der in diesem Jahr auf 25 Jahre Mitgliedschaft in der CDU zurückblickt.

Auf die letzten elf Monate blickte er in seinem Jahresbericht zurück, in dem er die Highlights kurz anriss. „Was brauchen wir in Nottuln?“, fragte er mit Blick voraus und forderte mehr Bürgerbeteiligung, „damit die Bürger wissen, was mit ihrem Geld passiert“.

Einstimmig wählten die Mitglieder anschließend Georg Schulze-Bisping als 1. Vorsitzenden und Detlef Mesenbrock als 2. Vorsitzenden wieder. Als Schriftführerteam wurden Julian Allendorf und Stefan Budde gewählt, zu Beisitzern Jan-Marvin Beyer, Erich Hausmann, Thomas Hülsken, Josef Lütkecosmann, Markus Lunau, Roswitha Roeing-Franke, Martin Uphoff und Dieter Welbers.

Nach den Wahlen war die Meinung Werner Jostmeiers zum Thema „Lässt das Land die Kommunen im Stich?“ gefragt. Der Landtagsabgeordnete betonte, dass das Gemeindefinanzierungsgesetz eine massive Umverteilung zu Lasten der kleinen ländlichen Gemeinden bedeute. „Ich bedanke mich bei ihrem Bürgermeister, dass er sich an der Klage des Kreises gegen das Gesetz beteiligen will.“ Er halte Neuwahlen nach der Entscheidung des Verfassungsgerichtes, die am 15. März fallen soll, durchaus für möglich.

Zur Sprache brachte Jostmeier des Weiteren unter anderem auch die Schulpolitik, was anschließend zu einem intensiven Gespräch führte. Die Anwesenden sprachen sich gegen Gemeinschaftsschulen aus und schlugen als Gegenentwurf Verbundschulen für Haupt- und Realschulen neben den Gymnasien, die erhalten bleiben müssten, vor. 

Abschließend mussten Bewerber für die am 31. März stattfindenden Gemeindeverbandswahlen nominiert und Delegierte für den Gemeindeverband bestimmt werden. Dieter Welbers wird für den Vorsitz kandidieren, andere aus den Reihen der Nottulner CDU werden sich um weitere Vorstandsposten bewerben.