Mitglieder der CDU-Ortsunion Appelhülsen und Bösensell trafen sich an der L551 zum Ortstermin.
Mitglieder der CDU-Ortsunion Appelhülsen und Bösensell trafen sich an der L551 zum Ortstermin.
17.03.2021

Anschluss an die geplante Veloroute schaffen

Radweg L551 nach Albachten - CDU Appelhülsen und Bösensell haben ein gemeinsames Ziel


CDU Nottuln
Die Verkehrswende ist das erklärte Ziel aller Parteien in den Gemeinderäten von Nottuln und Senden. Das Umdenken in der Bevölkerung hat bereits begonnen, so dass z. B. auch immer mehr Unternehmen Leasingangebote für E-Bikes anbieten und die Mitarbeiter auf das Rad umsteigen. Allein im Jahr 2020 stieg der Absatz von Fahrrädern in Deutschland um 17 % und der von E-Bikes sogar um 43 % gegenüber dem Vorjahr. Allerdings fehlt es noch vielerorts und gerade im „Überland-Bereich“ an der geeigneten Radweginfrastruktur, um den Umstieg auf das Rad auch sicher zu gestalten, fasst Dr. Julian Allendorf aus dem Kreistag Coesfeld zusammen. Genau diese Infrastrukturmaßnahmen können derzeit über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes beantragt und mit mind. 80% gefördert werden.
 
Um die Orte Appelhülsen und Bösensell an die Veloroute Münster-Senden anzubinden fehlt jedoch der Lückenschluss entlang der L551 zwischen Bösensell und Albachten als wichtige Zubringerachse berichtet Dr. Axel Hengstermann, stellv. Vorsitzender der CDU Bösensell. Der CDU-Ortsverein Bösensell hat daher Anfang März einen Antrag zur Planung des Radweges unter Berücksichtigung der Förderleistungen in den Bauausschuss der Gemeinde Senden eingebracht und einen einstimmigen Beschluss hierzu vernehmen dürfen. Die Vielzahl der Bauprojekte in der Gemeinde Senden bedingt in den kommenden Jahren jedoch eine entsprechende Priorisierung, die zeitnah für die Jahre 2021 / 2022 festgelegt werden soll.
 
Über die zwingende Notwendigkeit des Lückenschlusses tauschten sich in einen Vor-Ort-Termin unter Beachtung der Corona-Schutzverordnung die Rats- und Kreistagsmitglieder der Ortsteile Appelhülsen und Bösensell aus. Für beide Orte steht fest, dass eine Planung unter Ausnutzung des gegebenen Förderprogramms und die Umsetzung höchste Priorität genießen muss, so dass auch für kleinere Orte wie Appelhülsen und Bösensell die Verkehrswende vorangetrieben wird, stellt Markus Klaus als Kreistagsabgeordneter für Bösensell fest. Alle Teilnehmer sind sich einig, dass das Förderprogramm eine einmalige Chance bietet und jetzt gehandelt werden muss, um die Infrastruktur für eine attraktive und zukunftsfähige Mobilität zu schaffen.

 

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