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Der neu gewählte Kreisvorstand (v.l.): Lena Steinkamp, Laurids Leibold, Kilian Baumann, Johannes Wienecke, Christoph Lux, Alexander Sparding, Maximilian Sandhowe, Jan Kummann, Timo Schulze Brock, Jan-Marvin Beyer, Carolin Rulle, Michael
01.07.2016 | Junge Union Kreis Coesfeld

Kreisversammlung der Jungen Union Kreis Coesfeld

Am vergangenen Montag hielt die Junge Union ihre diesjährige Kreisversammlung ab. Dabei wurde der Nottulner Jan-Marvin Beyer zum neuen Vorsitzenden des Kreisverbandes gewählt. Im voll besetzten Dülmener Kolpinghaus setzte sich dieser gegen den Coesfelder Mitbewerber Jan Büscher durch. Beyer tritt damit die Nachfolge von Christoph Wäsker an, der sich dazu entschloss, nach acht Jahren nicht erneut als Kreisvorsitzender zu kandidieren.

Zu Beginn der Veranstaltung blickte Wäsker auf seine erfolgreiche, achtjährige Amtszeit zurück. Er erinnerte dabei an die vielen politischen Ereignisse, die diese Zeit prägten, von der Diskussion um die allgemeine Wehrpflicht bis hin zur aktuellen „Brexit-Debatte“.

„Politik ist kein Selbstzweck. Nur, wenn wir den Wählerinnen und Wählern gegenüber demütig auftreten und deren Sorgen und Nöte wahrnehmen, kann es uns gelingen, auch gegen Politikverdrossenheit und für die Menschen anzutreten“, so Wäsker. Zahlreiche Ehrengäste, darunter die Landtagsabgeordneten Werner Jostmeier und Bernhard Schemmer, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, CDU-Kreisvorsitzender Marc Henrichmann sowie der JU-Bezirksvorsitzende Thomas Kerkhoff dankten dem scheidenden Vorsitzenden für sein außerordentliches Engagement. Der Dank der Anwesenden galt außerdem den scheidenden Vorstandsmitgliedern Frederik Lethmate, Christian Rose und Hendrik Kleinschneider, welche aus beruflichen Gründen ebenfalls nicht für eine erneute Kandidatur zur Verfügung standen.


Abgeordneter Karl Schiewerling spricht beim CDU-Kreisparteitag über aktuelle Herausforderungen

Die schlechten Nachrichten dieser Welt Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling ließ sie beim CDU-Kreisparteitag in Olfen allesamt aufziehen: Bürgerkrieg in Syrien, Flüchtlingskrise, islamistischer Terror, Putin, Erdogan, Trump, Brexit obendrein. „Die Situation ist unübersichtlich geworden, das verursacht Unsicherheit und Angst“, diagnostizierte Schiewerling, der seine Parteifreunde aufforderte, angesichts der politischen, religiösen und wirtschaftlichen Veränderungen, Verwerfungen und Umwälzungen rund um den Globus und ihrer weltweiten Auswirkungen nicht zu verzagen, sondern die Herausforderungen anzunehmen.

Er warnte davor, die Augen vor den Problemen zu verschließen oder nach dem Motto „Früher war alles besser“ im Gestern zu verharren. Schiewerling: „Die Zeit, in der wir leben, ist die Zeit, die wir zu gestalten haben. Der Blick zurück löst keine Probleme.“ Gleichwohl sei es hilfreich, „dass wir uns auf unsere im besten Sinne konservativen Werte besinnen: das christliche Menschenbild, Solidarität, Subsidiarität. Das sind die Werte, die uns in den vergangenen 70 Jahren groß gemacht und uns große Anerkennung eingebracht haben.“

Innenpolitische Themen riss Schiewerling nur kurz an: Arbeitsmarkt, Industrie 4.0, demografischer Wandel und Altersabsicherung. Auch die allgemeine Politikverdrossenheit nahm er in den Blick, die er unter anderem darauf zurückführte, dass es im Bundestag keine schlagkräftige Opposition gibt. Auch deshalb sprach er sich gegen eine Fortführung der Großen Koalition nach der Bundestagswahl 2017 aus. Über seine eigene politische Zukunft, sprich über die Frage, ob er 2017 noch einmal antritt, hüllte Schiewerling sich jedoch in Schweigen.

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Die ergiebigen Regenfälle des letzten Wochenendes haben die Stever in Appelhülsen vor dem Durchlass unter der Bahnlinie Münster-Essen erneut über die Ufer treten lassen. Für den Fall weiterer Niederschläge und steigender Pegel begann die Feuerwehr, Sandsäcke zu füllen – für die CDU-Fraktion Grund genug, das Thema aufzugreifen und eine Überprüfung des Hochwasserschutzes für Appelhülsen zu fordern.

In einem Antrag an die Gemeindeverwaltung sehen die Christdemokraten im Geschehen des letzten Wochenendes kein einmaliges Geschehen sondern ein grundsätzliches Problem: „Das letzte Wochenende hat neuerlich gezeigt, dass der Stever-Durchlass unter dem Bahndamm die Archilles-Verse für den gesamten Hochwasserschutz des OT Appelhülsen darstellt. Größere Niederschlagsmengen lassen die Stever in schöner Regelmäßigkeit vor dem Bahndamm ansteigen, überfluten zunächst den Steverweg und die anliegenden Gärten und drohen dann, den Pastorskamp und die dortigen Häuser zu überschwemmen“, heißt es in dem Antrag der CDU.

Halten die Niederschläge an, drohe das gleiche Szenario dem Baugebiet Nord.

CDU-Ortsvorsitzender Hartmut Rulle: „Wir haben das Thema bereits im Frühjahr bei den Haushaltsberatungen angesprochen. Nach dem letzten Wochenende und Gesprächen mit Betroffenen ist für uns eine Überprüfung des Hochwasserschutzes in Appelhülsen mehr als überfällig“

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CDU trauert um Gerd Dörndorfer

Die Grundlagen für das heutige Appelhülsen sind überwiegend in den Jahren von 1995 bis 2005 geschaffen worden: Neue Baugebiete, Erweiterung der Schule und Bau eines neuen Kindergartens. Besonders aktiv ist in dieser Zeit der Appelhülsener Ratsherr Gerd Dörndorfer gewesen, der am Montag im Alter von 66 Jahren verstorben ist.

Gerd Dörndorfer ist in den 80er Jahren nach Appelhülsen gekommen, wurde schnell als sachkundiger Bürger für die CDU aktiv und ist 1994 erstmals in den Rat der Gemeinde Nottuln gewählt worden. Bei seiner Mitarbeit in den verschiedenen Ausschüssen stand häufig der Ortsteil Appelhülsen im Vordergrund, als Vorsitzender des Werke- bzw. des heutigen Betriebsausschusses hatte er über 15 Jahre alle Ortsteile gleichermaßen im Blick. 1999 und 2004 wurde er erneut direkt in den Gemeinderat gewählt. Von 2005 bis 2007 war er CDU-Fraktionsvorsitzender.

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