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28.11.2011

Henrik Bröckelmann erneut für JU-Bundesvorstand nominiert

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v. l. n. r.: Barbara Vinnemann, Lydia Vinnemann, Ministerpräsident a. D. Edmund Stoiber, Christoph Wäsker, Philipp Mißfelder MdB, Tobias Jercha und Henrik Bröckelmann (Foto: Thomas Eusterfeldhaus)
 Zum diesjährigen JU-NRW-Tag trafen sich am Wochenende Mitglieder der Jungen Union aus dem gesamten Bundesland in Mönchengladbach. Thematisch war der Parteitag von den Leitanträgen „Deutschlands Weg in die digitale Republik“ und „Energiesicherheit für die Zukunft“ geprägt.

 

Bei den Nachwahlen in den Landesvorstand wurde Stefan Grawe, Vorsitzender des Nachbarkreises Steinfurt, als Beisitzer gewählt. Auch wurden die Kandidaten der JU-NRW für die Wahl des Bundesvorstandes im kommenden Jahr nominiert.

Henrik Bröckelmann aus Nottuln, der seit fünf Jahren den Kreis Coesfeld erfolgreich im Bundesvorstand vertritt und führend an der Netzpolitik der Union mitarbeitet, wurde von den Delegierten erneut für das Amt des Beisitzers vorgeschlagen.

Höhepunkt der Tagung war die Rede des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, der leidenschaftlich für Europa warb. Er machte deutlich, dass die vielen globalen Herausforderungen nur gemeinsam und europäisch bewältigt werden können. Stoiber prangerte aber auch die Schuldenpolitik der Staaten an und lehnte – wie die JU – Eurobonds als Vergemeinschaftung von Schulden ab.



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14.11.2011

Lieber in Personal investieren

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Der neue Waschraum für die U3-Betreuung im St.-Gerburgis-Kindergarten ist schon fast fertig. Darüber freuen sich alle. Doch die Kindergartenarbeit bedarf weiterer Unterstützung und Wertschätzung. (Foto: Ludger Warnke)
Nottuln - Probleme kennenlernen, Anregungen aufnehmen - darum ging es gestern Vormittag, als der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier dem Nottulner Familienzentrum St.-Gerburgis-Kindergarten einen Informationsbesuch abstattete. Und was der in Dülmen lebende Politiker erfuhr, bestätigte die Eindrücke von anderen Kindergartenbesuchen: Es gibt einen enormen Handlungsdruck.

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02.11.2011

Unverhofftes Handy-Date mit Merkel

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Nottuln. Der Anruf kommt völlig überraschend. Als Henrik Bröckelmann aus Nottuln in einem Buchladen stöbert, klingelt sein Handy. Die Berliner Nummer auf dem Display ist ihm nicht bekannt. Er drückt die grüne Taste - und am anderen Ende gibt sich eine Frau als Mitarbeiterin des Bundeskanzleramtes aus. Frau Merkel wolle mit ihm sprechen. Bröckelmann hält das zunächst für einen Scherz. Aber dann berichtet sie, dass die Kanzlerin ja von ihm Post bekommen habe, einen kritischen Brief über ihre Politik - dazu würde sie gern Stellung nehmen. Und tatsächlich hatte der 33-jährige Politik-Student, der Bundesvorstandsmitglied der Jungen Union ist, sich vor einiger Zeit all seinen Frust über den seiner Ansicht nach immer konturloseren Zustand der CDU, über energiepolitische Rückwärtsrollen und außenpolitische Alleingänge von der Seele geschrieben. "Ein paar Wochen lang war das alles nur unbearbeitet auf der Festplatte meines Computers gespeichert", erinnert er sich. Aber dann habe er den Brief doch an die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin abgeschickt. Ohne große Hoffnung, dass sie ihn persönlich lesen, geschweige denn dass der Brief irgendetwas ändern würde.

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24.10.2011

CDU: Grünes Schulkonzept schafft nur Verlierer!

Die Nottulner Grünen wollen das Nottulner Gymnasium in eine gemeindliche Sekundarschule umwandeln. Hiermit würden sie in Nottuln nach Einschätzung der CDU eine fatale Konkurrenzsituation herbeiführen. CDU-Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle: "Das Bistum wird für diesen Fall wohl kaum seine überaus erfolgreiche Realschule schließen. Damit entstünde ein Nebeneinander von gemeindlicher Sekundar- und kirchlicher Realschule. Das Ergebnis ist eine konfliktträchtige Situation, in der beide Schulen untereinander um die Schüler konkurrieren".

 

CDU-Ratsfrau Roswitha Roeing-Franke: „Was wird aus den Schülern, die das Abitur auf einem Gymnasium erlangen wollen? Warum sollten sie eine Sekundarschule besuchen, wenn Nachbarkommunen weiterhin ein gymnasiales Angebot unterbreiten? Warum sollten Realschüler, die in Nottuln eine hervorragende Realschule vor Ort haben, auf eine Sekundarschule wechseln? Mit welchen Schülern soll also diese gemeindliche Sekundarschule, wie die Grünen sie sich vorstellen, gefüllt werden?“



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21.10.2011

„Nur eine Teillösung“

Nottuln - Das grundsätzliche Ja zurSekundarschule bleibt. Einstimmigkeit allerdings gab es im Gemeinderat nicht mehr. Die sechsköpfige SPD-Fraktion sprach sich dagegen aus. Sie kritisierte die Fokussierung auf eine Sekundarschule. Die Sozialdemokraten hatten dazu einen entsprechenden Antrag eingebracht: Mit Blick auf den demografischen Wandel müssten Verwaltung und Politik „mittelfristig Alternativen zur bestehenden Schullandschaft in Nottuln entwickeln“.

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14.10.2011

Ja zur Sekundarschule in Nottuln

Nottuln - In der Nottulner Schullandschaft stehen die Zeichen auf Veränderung. Die seit Beginn der Sommerferien diskutierte Sekundarschule, die - vereinfacht gesagt - Haupt- und Realschule unter ein Dach zusammenführt, hat nun auch ganz offiziell Rückendeckung von der Nottulner Politik erhalten. Einstimmig haben am Dienstagabend (11. Oktober) sowohl der Schulausschuss als auch der Haupt- und Finanzausschuss als Empfehlung an den Gemeinderat (18. Oktober) beschlossen, dass für die Schullandschaft in der Gemeinde die Zukunft in der Schulform Sekundarschule liegt. Sprecher aller Fraktionen (CDU, UBG, SPD, Grüne, FDP) waren sich einig, dass eine Sekundarschule für Nottuln der richtige Weg ist und daran kein Weg vorbeiführt.

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25.09.2011

Viel Diskussionsbedarf, aber auch klare Rückenstärkung für Angela Merkel

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CDU-Regionalkonferenz in Dortmund: Einige der CDU-Mitglieder aus Nottuln nutzten auch die Gelegenheit zu einem kurzen persönlichen Gespräch mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen und NRW-CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann.
Nottuln / Dortmund. Euro-Krise, Energie-Wende sowie die Stärkung des Zusammenhalts in der CDU – das waren die dominierenden Themen der CDU-Regionalkonferenz in Dortmund, auf der die CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel den CDU-Mitgliedern aus ganz NRW drei Stunden lang Rede und Antwort stand. Für die Basis der CDU ein überaus wichtiger Termin: Die Mitglieder gaben der Kanzlerin zum einen eine klare Rückenstärkung für ihren Kurs; zum anderen merkte die Basis aber genauso deutlich an, dass sie in einigen Punkten noch Erklärungsbedarf hatte. „Und diese Erklärungen hat Angela Merkel uns sehr offen, sehr deutlich und auch sehr nachvollziehbar vermittelt“, lautete zum Beispiel das Fazit einiger Nottulner CDU-Mitglieder. 

Zusammen mit ihrem Bundestagsabgeordneten MdB Karl Schiewerling verfolgten die Nottulner nicht nur aufmerksam die Diskussion. Sie nutzten zudem die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im NRW-Landtag, Karl-Josef Laumann. Thema dabei war die mögliche Belastung für ländliche  Regionen als direkte Folge der Energiewende. 



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25.07.2011

Bischöfliche Sekundarschule geplant

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Sie haben das Modell für Nottulns Schulzukunft erarbeitet: Beigeordneter Klaus Fallberg (l.) von der Gemeindeverwaltung und Dr. William Middendorf, Leiter der bischöflichen Schulabteilung. (Foto: Ludger Warnke)
 Nottuln - 20 Jahre nach der Gründung des Gymnasiums steht die Schullandschaft in der Gemeinde Nottuln wieder vor einer Veränderung von lokalhistorischem Ausmaß: Das Bistum Münster und die Gemeindeverwaltung haben am Freitagnachmittag ihre Überlegungen vorgestellt, die bischöfliche Liebfrauen-Realschule zum 1. August 2012 sukzessiv in eine maximal vierzügige bischöfliche Sekundarschule umzuwandeln. Parallel dazu soll die kommunale, einzügige Geschwister-Scholl-Hauptschule auslaufen. An ihr sollen keine neuen Schüler mehr aufgenommen werden.

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07.06.2011

Schnelle Ergebnisse nicht in Sicht

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Nottuln/Schapdetten - Nach der Statistik lebten Ende 2010 insgesamt 1356 Personen in Schapdetten. Dass im kleinsten der vier Nottulner Ortsteile die Einwohnerzahl demnächst spürbar steigen wird, ist nicht zu erkennen. Der Sachstandsbericht von Bürgermeister Peter Amadeus Schneider zur weiteren Entwicklung von Schapdetten, unlängst ein Thema im Ausschuss für Gemeindeentwicklung, fiel ernüchternd aus: „Ein neues Baugebiet ist sicherlich sinnvoll, doch der Weg dorthin ist holprig.“
 


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01.06.2011

Beschwerde in Leipzig eingereicht

 Nottuln - Das Oberverwaltungsgericht Münster hat zwar am 13. April die Klage eines Nottulners gegen die Nordumgehung zurückgewiesen und eine Revision nicht zugelassen, doch weiterhin offen ist, ob damit wirklich das juristische Verfahren abgeschlossen wurde. Denn gegen die Nichtzulassung der Revision geht der Kläger nun vor. „Der Kläger hat mit Rückendeckung der beiden Vereine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht“, erklärte gestern Peter Steil, Vorsitzender des Vereins „Bürger für eine entlastende Verkehrsführung zum Schutze von Mensch, Umwelt und Naherholungsgebieten Nottuln“ (Bürgerverein). Neben diesem Verein unterstützt auch der „Bürgerverein Nottuln Umgehungsstraße e.V.“ (Verein zur Finanzierung des Rechtsweges) den Kläger.

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